Gewalt im Netz gegen Frauen und Mädchen

Bestandsaufnahme / Die Ergebnisse der gemeinsam mit dem Forschungszentrum Menschenrechte im Auftrag des Bundeskanzleramts erstellten Bestandsaufnahme „Gewalt im Netz gegen Frauen und Mädchen in Österreich“ liegen auch als Broschüre vor.

Konkrete Daten sowie eine genaue Rechtsanalyse fehlten bisher. Die Bestandsaufnahme zeichnet ein klares Bild über das Ausmaß der digitalen Gewalt gegen Frauen und Mädchen. So gab in der repräsentativen Online-Befragung eine von drei befragten Frauen und Mädchen an, innerhalb des letzten Jahres zumindest einmal Gewalt im Netz erlebt zu haben. Besonders hoch ist der Anteil in der Altersgruppe 15-18 Jahre mit 63 %. Online-Gewalt hat neben sozialen Folgen auch psychische, emotionale und psychosomatische Auswirkungen auf die Betroffenen, die jenen anderer Gewaltopfer ähneln. Aus der Befragung von Beratenden in psychosozialen Einrichtungen ergaben sich zudem auch mögliche Hinweise auf eine posttraumatische Belastungssymptomatik als Folge von Online-Gewalt.

Broschuere Gewalt im Netz